Heilpflanzen Wirkung

Auch wenn die „Capitulare de villis“ großen Einfluss auf das Wissen der Menschen im Mittelalter um Heilpflanzen Rezepte und die Heilpflanzen Wirkung hat, wird der systematische Anbau und die Nutzung vor allem in den Klöstern weitergeführt. Älteste Hinweise auf einen Arzneipflanzengarten und die Naturmedizin der Heilkräuter der Benediktiner finden sich im Kloster von St. Gallen (820 n. Chr.) in der heutigen Schweiz. So sieht der “St. Galler Klosterplan” aus dem frühen 9. Jh. nicht nur “Infirmarien” (Krankenzimmer), sondern ein eigenes Spital, sowie ein Gebäude zur Lagerung der Naturmedizin Heilkräuter und einen Garten mit einer Abteilung für Arzneikräuter vor. Eine klare Darstellung von einem Klostergarten bietet ein zum Bauriss des Klosters St. Gallen 825 n. Chr. entworfener Plan von dem Benediktinermönch Eginhard. Dieser Entwurf kommt zwar niemals zur Ausführung, zeigt aber zum ersten Mal eine genaue Einteilung des Gartens und eine Anordnung der Gewächse. Auch die Lavendel Heilpflanze wird dort erwähnt. Die Lavendel Heilpflanze besticht durch ihre beruhigende Wirkung. Lavendel als Heilpflanze wird schon seit Jahrhunderten genutzt.

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Es ist wahrscheinlich, dass der Garten eine geordnete Ausführung des „Capitulare de Villis“ oder dass der Klosterplan und die Verordnung auf der selben Quelle der Benediktiner aufbauen. Für den Garten des Klosters wurden drei Abschnitte geplant: a) der Arzneigarten oder „herbularius“ aus dem sich Heilpflanzen Rezepte speisen, b) der rechteckige Gemüsegarten „hortus“, der die Naturmedizin der Heilkräuter unterstützt und c) der Baum- und Obstgarten, der gleichzeitig Friedhof des Klosters ist. Die Heilpflanzen Wirkung die in dieser Zeit bekannt wurde, wird noch heute angewandt und geschätzt. Heilpflanzen Rezepte bauen auf den Methoden der Klöster auf.

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