Heilkräuter
Der Zweig der Pharmakologie, der sich mit der Herstellung von Arzneien befasst, wird zu Ehren des Arztes Galen als Galenik bezeichnet. Nach Galen verliert die antike Medizin ihre Schaffenskraft. Lange Zeit bleibt das medizinische Wissen der Antike verborgen. Die Kräuterkundigen können aufgrund fehlender Mittel oder weil sie es für sich behalten wollen ihre Kräuterkenntnisse nicht immer kundtun. Doch blieben die Geheimnisse um die Heilkraeuter und das Heilkraut im Gedächtnis der Menschen bestehen. Bereits die alten Germanen legen Gärten an. Vom indogermanischen Wort „gher“ = fassen entwickelt sich „ghortos“, das wörtlich mit „das Eingefaßte, Eingefriedete, das Geschlossene“ zu übersetzen ist. Der Zaun gibt dem Garten also seinen Namen. Die altgermanischen Heilkräuter (Kräuter, Wurzeln, Bäume, Körner, Beeren, usw.) stammen fast ausschließlich aus der nächsten Umgebung der menschlichen Siedlung. Die Heilkraeuter werden anfangs nicht kultiviert, sondern wachsen wild, werden geschnitten oder ausgegraben. Manche Heilkräuter, die nicht im Umkreis eines Dorfes wachsen und die am Feldrain oder im Wald gesucht werden müssen, da sie sich als nützlich erweisen, wenn Mensch oder Vieh erkrankt, werden schließlich im Garten angepflanzt.

Neben der Linderung von körperlichen Beschwerden stehen bestimmte Heilkraeuter und Früchte in dem Ruf, den Geist für spirituelle Einsichten zu öffnen. Auch wurde das Heilkraut gern für religiöse Riten verwendet. Heilkundige wie Druiden, Medizinmänner und Hexen setzen sie sogar für magische, religiöse und gesundheitliche Zwecke zugleich ein. Mit dem Eindringen der Römer verändert sich allmählich der germanische Bauerngarten. In den Bezirken römischer Besatzung am Rhein und in Süddeutschland wird vor allem der germanische Würzgarten bereichert. Heilkräuter kaufen kann man im Handel für Heilkräuter. Heilkräuter kaufen kann man auch in speziellen Internetshops. Das Heilkräuter kaufen kann man sich sparen, wenn man selbst einen Kräutergarten anlegt.